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    Early Intervention 50+ bietet in Wien arbeitsuchenden Personen über 50 Jahren Beratung, Vermittlungsunterstützung und Unterstützung bei der Arbeitsuche. Beratungen sind in folgenden Sprachen möglich: Deutsch, Englisch, Bosnisch / Kroatisch / Serbisch, Türkisch, Russisch, Ungarisch und Ukrainisch.
     

    Die Ziele im Rahmen von Early Intervention 50+ sind
     

    • Ausgangsvoraussetzungen zu analysieren,
    • eine Kompetenz- und Potentialanalyse durchzuführen,
    • Qualifizierungs- und Orientierungsberatung anzubieten,
    • Bewerbungsstrategien zu reflektieren bzw. zu erarbeiten,
    • Vermittlung zur Erlangung eines Arbeitsplatzes durchzuführen
    • Lösungswege für Integrationshemmnisse aufzuzeigen,
    • konkrete Umsetzungsschritte zu definieren und
    • Kontakt zu anderen Einrichtungen herzustellen.
       

    Die Inhalte der Vermittlung der BBE Early Intervention 50+ sind
     

    • Stellenmarktanalyse
    • Zielfirmenlisten
    • Erstellung und Überarbeitung von Bewerbungsunterlagen
    • Reflexion und Erweiterung der Bewerbungskompetenzen/Bewerbungsstrategien
    • Stellenaquise
    • Bewerbungsunterstützung
    • Herstellung von Kontakten zu Unternehmen MIT und FÜR die TeilnehmerInnen
    • Ziel: Nachhaltige berufliche Integration.
       

    Die Beratungen finden in Form von rund 5 Einzelgesprächen im Rahmen zirka 3 - 10 Wochen statt.

    

     

     

    Zweimal pro Woche finden Informationsveranstaltungen statt, wo über Ablauf und Inhalte der BBE informiert wird. Interessierte Personen erhalten bereits einen Termin für das erste Beratungsgespräch. 

    In den Einzelgesprächen werden je nach Bedarfslage der TeilnehmerInnen Schwerpunkte gesetzt. Ziel ist, Themen und Bereiche anzusprechen, die einerseits für eine Integration in den Arbeitsmarkt relevant sind, und andererseits zu thematisieren, was die Beschäftigungsfähigkeit einer Person beeinflusst.

     

    Die TeilnehmerInnen nehmen neben den Einzelgesprächen an einer Erhebung ihres Beschäftigungspotentials mittels psychologischen Fragebögen teil. Damit wird auf der Grundlage ihrer fachlichen und persönlichen Handlungskompetenzen, die Fähigkeit erhoben, ihre Arbeitskraft anbieten zu können, sich eine neue Erwerbsbeschäftigung zu suchen und ihre zukünftige Arbeitsstelle zu halten. Die Ergebnisse des Beschäftigungspotentials liefern den TeilnehmerInnen wertvolle Informationen über Persönlichkeitsmerkmale wie Stärken und Ressourcen, Werte, Haltungen und Einstellungen und über gesundheitliche Faktoren (Arbeitsbewältigungsfähigkeit).


    Alle erhobenen Informationen fließen am Ende der Beratung in einen individuellen Beratungsbericht ein. Dieser wird gemeinsam mit den TeilnehmerInnen besprochen und enthält Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise zur beruflichen Integration. Bei Bedarf werden auch Kontakte zu anderen Einrichtungen hergestellt (bspw. waff, abz Frauenberufszentrum, Männerberatung, Schuldnerberatung,…).


    Bei der Vermittlungsunterstützung geht es um die Beziehung zwischen Unternehmen, TeilnehmerIn und move-ment-BeraterIn. Beraten und unterstützt werden nicht nur der/die TeilnehmerIn sondern auch die Unternehmen, welche mitunter Aufklärungsbedarf über Fördermöglichkeiten haben. Ziele sind eine Sensibilisierung bei Unternehmen für die Zielgruppe 50+ zu erreichen, Informationen bzgl. Der Chancen für BewerberInnen einzuholen, Informationen über Eingliederungsmöglichkeiten künftiger ArbeitnehmerInnen weiterzugeben und Unternehmen bei der Deckung des bestehenden Personalbedarfs zu unterstützen.